Aus vielen Möglichkeiten die wenigen
Sieben
Das Sieb bringt eine lange Liste mit ein paar harten Bedingungen auf die wenigen Möglichkeiten herunter, zwischen denen sich abwägen lässt. Dafür brauchst du weder eine Gruppe noch ein Konto.
Kostenlos und ohne Konto. Du arbeitest allein an deinem Gerät.
Wann sie passt
- zwanzig Wohnungen, Kurse oder Angebote auf eine Handvoll bringen
- Bewerbungen auf die zwingenden Anforderungen prüfen
- Anbieter oder Werkzeuge vorsortieren
- vor einem Entscheid klären, was überhaupt in Frage kommt
So läuft es in futurino
- Du trägst bis zu dreissig Möglichkeiten ein oder übernimmst sie aus einer Runde.
- Du legst bis zu sechs harte Bedingungen fest, also das, was eine Möglichkeit erfüllen muss.
- Für jede Möglichkeit hältst du fest, ob sie eine Bedingung erfüllt, nicht erfüllt oder ob das noch offen ist. Was offen ist, bleibt stehen.
- futurino zeigt, was übrig bleibt und welche Bedingung wie viele Möglichkeiten ausgeschieden hat. Die ausgeschiedenen bleiben mit ihrem Grund einsehbar.
Worauf es ankommt
Der Psychologe Amos Tversky hat dieses Vorgehen 1972 als Elimination nach Aspekten beschrieben. Eine Möglichkeit bleibt nur, wenn sie jede Bedingung erfüllt, und ein Vorzug an anderer Stelle gleicht einen Mangel nicht aus. Beim Abwägen weniger Möglichkeiten wäre das ein Fehler. Bei zwanzig ist es die Methode, zu der Menschen ohnehin greifen, und das Sieb macht sie sichtbar.
Das Sieb spart Zeit und hat seinen Preis. Wer zu viele Bedingungen für zwingend erklärt, siebt gute Möglichkeiten aus, die an einer nebensächlichen Stelle knapp scheitern. Bei jeder Bedingung lohnt deshalb die Frage, ob man zur Not auf sie verzichten könnte.