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Alles, was du wissen musst

Diese Seite erklärt futurino der Reihe nach. Sie ist zum Nachschlagen gedacht und muss nicht am Stück gelesen werden. Wofür futurino da ist, steht auf der Seite «Was ist futurino?». Und mitten in der Arbeit helfen die kleinen Fragezeichen im Text: Sie stehen an jeder Stelle, an der eine Frage aufkommt, und sagen in drei Sätzen, was dort zu tun ist. Das grosse Fragezeichen oben führt hierher, zum Kapitel, das zur offenen Ansicht gehört. Die Leiste darüber bringt dich zurück, wo du warst.

1. In fünf Minuten zur ersten Runde

Der kürzeste Weg zu einer Gruppe, die mitdenkt:

  1. Auf futurino.ch ein Konto anlegen. Es braucht eine Mailadresse und ein Passwort, sonst nichts.
  2. Auf der Seite «Werkzeuge» eine Karte anklicken, zum Beispiel «Blitzlicht». Die Karte klappt auf und sagt, was die Methode mit der Gruppe macht.
  3. Die Frage eintippen und die Runde starten.
  4. Der Gruppe den Code zeigen, der jetzt gross dasteht, oder den QR-Code danebenhalten. Beitreten geht auf futurino.ch/da, ohne Konto und ohne Anmeldung.
  5. «An die Wand projizieren» öffnet ein zweites Fenster für den Beamer. Dort erscheinen die Beiträge.

Das genügt für die erste Runde. Alles Weitere steht unten.

Ohne Konto geht auch etwas, nämlich die Werkzeuge «Entscheid» und «Sieb». Beide arbeiten allein und speichern im Browser deines Geräts. Alles mit einer Gruppe braucht ein Konto, weil der Server die Beiträge entgegennehmen muss. Du kannst die Frage trotzdem schon eintippen: Beim Start fragt futurino nach dem Konto, und die Frage steht danach wieder im Werkzeug.

2. Die Werkzeuge

Jedes Werkzeug stellt eine Frage anders. Der Unterschied liegt darin, wer wann was sieht und was danach damit geschieht. Die Beschreibungen hier stammen aus derselben Quelle wie die Karten in der Anwendung; was dort steht, steht auch hier.

Brainstorming

Alle schreiben gleichzeitig mit

Eine Frage, alle antworten, die Beiträge erscheinen sofort an der Wand. Die KI kann sie danach ordnen.

Warum so: Alle sehen alles von Anfang an. Eine Idee, die eine andere auslöst, ist hier erwünscht.

Beispielfrage: Was macht eine gute Rückmeldung aus?
Mit Gruppe: ja, die Gruppe tritt mit einem Code bei
Schritte: Frage · Sammeln · Zusammenlegen · Abschluss

Blitzlicht

Pro Runde genau ein Satz bzw. eine Bemerkung pro Person

Fremde Beiträge werden erst sichtbar, wenn der eigene Beitrag abgeschickt wurde.

Warum so: Die Beiträge werden zunächst chronologisch nach Eingang geordnet. Auf deinen Wunsch kann KI die Beiträge kategorisieren und die Anzahl Nennungen pro Kategorie auszählen.

Beispielfrage: Mit welchem Gefühl gehst du in diese Woche?
Mit Gruppe: ja, die Gruppe tritt mit einem Code bei
Schritte: Frage · Sammeln · Zusammenlegen · Freigeben · Abschluss

Gewichten

Sammeln, dann Punkte verteilen

Zuerst sammeln wie beim Brainstorming, dann verteilt jede Person eine feste Zahl Punkte.

Warum so: Die Punktzahl zeigt, wie vielen ein Beitrag aufgefallen ist, und nicht, wie gut er ist.

Beispielfrage: Woran sollen wir im nächsten Halbjahr arbeiten?
Mit Gruppe: ja, die Gruppe tritt mit einem Code bei
Schritte: Frage · Sammeln · Zusammenlegen · Punkte verteilen · Punkte zeigen · Abschluss

Ratingkonferenz

Aussagen auf einer Skala einschätzen

Mehrere Aussagen, eine Skala, ein Durchgang. Danach steht je Aussage die ganze Verteilung da.

Warum so: Niemand sieht die Verteilung, bevor er selbst geantwortet hat. Sonst passt man sich an.

Beispielfrage: Wie schätzt ihr unsere Zusammenarbeit ein?
Mit Gruppe: ja, die Gruppe tritt mit einem Code bei
Schritte: Aussagen · Einschätzen · Freigeben · Abschluss

Konsensieren

Wogegen spricht am wenigsten?

Mehrere Möglichkeiten, und jede Person sagt zu jeder, wie stark ihr Widerstand dagegen ist. Am Schluss steht, wogegen wenig spricht.

Warum so: Eine Möglichkeit, gegen die wenig spricht, hält länger als eine, für die eine Minderheit brennt.

Beispielfrage: Wie gestalten wir den Elternabend?
Mit Gruppe: ja, die Gruppe tritt mit einem Code bei
Schritte: Möglichkeiten · Widerstand · Freigeben · Abschluss

Borda

Möglichkeiten in eine Reihenfolge bringen

Jede Person ordnet alle Möglichkeiten von Platz 1 bis zum letzten, ohne Gleichstand. Die Plätze werden zu Punkten und zusammengezählt.

Warum so: Wer ordnen muss, legt sich fest. Vorn liegt oft, was viele weit oben einreihen, nicht, was wenige lieben.

Beispielfrage: Welches Projekt nehmen wir uns zuerst vor?
Mit Gruppe: ja, die Gruppe tritt mit einem Code bei
Schritte: Möglichkeiten · Reihenfolge · Freigeben · Abschluss

Fragerunde

Das Publikum fragt, du beantwortest (Q&A)

Alle stellen Fragen, unterstützen fremde Fragen mit einem Klick, und du beantwortest sie der Reihe nach. Was offen bleibt, steht am Schluss im Protokoll.

Warum so: Die Zahl der Stimmen sagt, was viele wissen wollen. Sie ist ein Vorschlag für die Reihenfolge und keine Rangliste; du ziehst jede Frage vor, wann du willst.

Beispielfrage: Was möchtest du zum Referat fragen?
Mit Gruppe: ja, die Gruppe tritt mit einem Code bei
Schritte: Thema · Fragen · Themen · Abschluss

Rückmeldung

Feste Fragen, nur für dich

Zwei oder drei feste Fragen am Ende einer Lektion.

Warum so: Die Antworten sieht nur du. Sie erscheinen nie an der Wand.

Beispielfrage: Rückmeldung zur heutigen Lektion
Mit Gruppe: ja, die Gruppe tritt mit einem Code bei
Schritte: Fragen · Antworten · Zusammenlegen · Abschluss

Sieben

Aus vielen Möglichkeiten die wenigen

Eine lange Liste, ein paar harte Bedingungen, und am Ende die wenigen, mit denen sich abwägen lässt.

Warum so: Das Sieb nennt am Ende, welche Bedingung wie viele ausgeschieden hat, und fragt, ob damit schon entschieden ist.

Beispielfrage: Welche Wohnung kommt für uns in Frage?
Mit Gruppe: nein, dieses Werkzeug arbeitet ohne Gruppe
Schritte: Frage · Liste · Bedingungen · Prüfen · Ergebnis

Die Schrittleiste steht in jeder Runde zuoberst und zeigt, wo ihr gerade seid. Ein Haken heisst: erledigt. Hervorgehoben ist der Schritt, an dem ihr arbeitet. Übersprungene Schritte bleiben ohne Haken, denn Ordnen und Auswerten sind freiwillig.

3. Der Entscheid, Schritt für Schritt

Der Entscheid ist kein einzelnes Werkzeug, sondern ein Weg mit sechs Schritten. Du kannst ihn allein gehen oder an jeder Stelle die Gruppe dazuholen. Oben steht immer, wo du bist.

  1. Frage. Schreib auf, was entschieden werden soll. Eine gute Frage nennt die Sache und lässt die Antwort offen.
  2. Kriterien. Woran misst du die Möglichkeiten? Bedingungen sind hart: Was sie verletzt, fällt weg. Abwägungen sind weich: Sie machen eine Möglichkeit besser oder schlechter.
  3. Möglichkeiten. Was steht zur Wahl? Mindestens zwei, sonst gibt es nichts zu entscheiden. Auch das Naheliegende gehört dazu, etwa alles so zu lassen, wie es ist.
  4. Abwägen. Jede Möglichkeit gegen jedes Kriterium. futurino rechnet daraus keine Note aus; es zeigt, was wo steht.
  5. Entscheid. Du legst fest und schreibst auf, warum. Die Begründung ist der Teil, den du in einem Jahr noch brauchst.
  6. Abschluss. Was folgt daraus, und wer weiss davon?

Unterwegs steht «Gesamtbild» bereit. Es legt alles nebeneinander, was bisher zusammengekommen ist, und nennt am Schluss die Lücken. Vier Wege führen hinaus: die Schau am Bildschirm, der Druck, eine Word-Datei und eine Folienfolge für den Beamer.

Eine harte Bedingung bleibt hart. Eine Möglichkeit, die sie verletzt, fällt weg, und keine noch so gute Bewertung in den übrigen Kriterien holt sie zurück. Das ist Absicht und der Kern des ganzen Weges.

4. Die Gruppe: Beitritt, Wand, Kleingruppen

Wie die Leute hineinkommen

Jede Runde mit Gruppe hat einen Code aus sechs Zeichen. Die Gruppe geht auf futurino.ch/da und tippt ihn ein, oder sie hält die Handykamera auf den QR-Code. Beides steht in der Runde nebeneinander. Niemand braucht ein Konto, niemand muss etwas installieren.

Wie gross die Gruppe sein darf

Beim Anlegen wählst du die Arbeitsweise. Die drei stehen untereinander, mit ihrer Beschreibung:

  • Ich entscheide allein. Du arbeitest allein an dieser Frage, auf Wunsch mit der KI.
  • Mit einer kleinen Gruppe, bis 30 Personen. Bis dreissig Personen treten mit einem Code bzw. QR-Code bei und denken mit.
  • Mit einer grossen Gruppe, bis 100 Personen. Bis hundert Personen treten mit einem Code bzw. QR-Code bei und denken mit.

Zwischen den beiden Gruppenstufen unterscheidet allein die Zahl der Plätze. Wandanzeige, Kleingruppen und Prozessplan stehen bei beiden gleichermassen zur Verfügung. Die Arbeitsweise lässt sich später wechseln, ohne dass etwas verloren geht.

Die Wandanzeige

«An die Wand projizieren» öffnet ein zweites Fenster, das du auf den Beamer schiebst. Es zeigt vor der Runde den Beitritt mit Code und QR-Code, während der Runde die Frage und die Zahl der Antworten, und die Beiträge, sobald sie sichtbar sein dürfen. Wann das ist, hängt am Werkzeug. Beim Brainstorming sofort. Beim Blitzlicht sieht jede Person am Handy die anderen nach der eigenen Abgabe; die Wand hat keine eigene Abgabe und zeigt sie erst nach deiner Freigabe. Gibst du frei, bevor alle abgegeben haben, sehen auch die übrigen die Antworten schon vorher. Bei der Ratingkonferenz erst nach deiner Freigabe.

Das Wandfenster holt sich seinen Stand von selbst. Du musst es nicht nachladen. Vollbild macht der Browser mit F11.

Kleingruppen und Prozessplan

Kleingruppen gibt es im Entscheid und in jeder Werkzeugrunde ausser der Rückmeldung. Den Prozessplan gibt es nur im Entscheid; in einer Werkzeugrunde übernimmt «Weiter mit einem anderen Werkzeug» seine Aufgabe.

In einer Werkzeugrunde steht die Klappe «Kleingruppen» unter dem Code, solange gesammelt wird. Jede Person schreibt selbst, und ihr Beitrag trägt den Namen ihrer Gruppe. Im Pult steht er unter dem Beitrag; an der Wandanzeige, in der Word-Datei und im Bericht stehen die Beiträge nach Gruppen geordnet. Beim Code nennt die Wand die Zahl der Gruppen und dass am Handy gewählt wird; Namen stehen dort keine. In einer anonymen Runde bleibt der Name einer Gruppe mit weniger als 3 Geräten weg. Eine Gruppenfrage mit einer Antwort je Tisch gibt es dort nicht.

Im Entscheid hat der Weg drei Schritte:

  1. Im Entscheid die Frage eintippen und als Arbeitsweise eine der beiden Gruppenstufen wählen. Dann erscheint «Sitzung eröffnen».
  2. Nach dem Eröffnen klappt die Steuerung zu. Oben steht jetzt ein Band mit dem Code; der Knopf daneben heisst «Sitzung steuern» und öffnet sie wieder.
  3. In der Steuerung findest du die Klappe «Kleingruppen» und das Feld für die nächste Frage an die Gruppe.

Kleingruppen sind für Aufträge, die am Tisch besprochen werden. Du sagst, wie viele Gruppen es gibt (zwei bis 12), und ob die Leute ihre Gruppe selbst wählen oder ob du die Anwesenden verteilst. Danach lässt sich eine Frage als Gruppenfrage stellen: Dann antwortet je Tisch eine Person, und der Beitrag trägt den Namen der Gruppe.

Der Prozessplan ist die Liste der Fragen, die du vorbereitet hast. Statt «Frage stellen» drückst du «In den Plan legen»; die Frage wartet dort, für die Gruppe unsichtbar. In der Liste kannst du sie verschieben, überspringen oder mit «Jetzt stellen» starten. Aus demselben Plan entsteht das Notfallpaket zum Ausdrucken.

Anonym oder mit Namen

Beim Eröffnen wählst du, ob die Beiträge anonym sind, ein Merkmal tragen oder einen Namen. Anonym heisst anonym: Am Beitrag steht dann nirgends, von wem er kommt, auch nicht verdeckt in der Datenbank. Dass jemand abgegeben hat, wird getrennt davon vermerkt, damit niemand zweimal schreibt.

5. Die KI und das Guthaben

Was sie tut

Die KI schlägt vor und entscheidet nichts. Sie kann Kriterien und Möglichkeiten vorschlagen, Argumente ordnen, eine Zweitmeinung geben, gesammelte Beiträge zu Themen bündeln und aus vielen Beiträgen Kategorien bilden. Vorschläge zu Kriterien, Möglichkeiten und Argumenten warten auf deinen Klick; was du nicht übernimmst, verschwindet.

Beim Ordnen der Beiträge ist es anders. Du löst es mit «Mit KI Gleiches gruppieren» selbst aus, und die Gruppen erscheinen danach sofort im Pult und an der Wandanzeige, ohne weiteren Klick. Die Beiträge selbst bleiben unverändert; «Ordnung aufheben» führt jederzeit zu ihnen zurück.

Beim Auswerten zählt futurino die Beiträge je Kategorie nach und behauptet die Zahl nicht. Höchstens 8 Kategorien, je bis zu 3 Beispiele daneben. Was sich keiner Kategorie zuordnen liess, verschwindet nicht, sondern steht unter den übrigen Nennungen.

Was sie nicht tut

Sie entscheidet nicht, sie bewertet keine Möglichkeit, und sie gibt keine Note für die Qualität eines Entscheids. futurino rechnet auf Wunsch Ergebnisse nach offengelegten Regeln, etwa einen Nutzwert, eine Borda-Summe oder einen Widerstand beim Konsensieren. Eine Note für deinen Entscheid und eine Ampel gibt es nicht. Das ist kein Versehen, sondern der Kern: Der Entscheid bleibt deiner.

Was hinausgeht

Fragst du die KI, geht der Text, den futurino dir vor dem Absenden zeigt, an Claude von Anthropic. Entferne daraus, was niemanden etwas angeht. Ohne KI bleibt alles auf dem Server und auf deinem Gerät.

Unter «Kontext hinzufügen» kannst du ein Reglement, eine Strategie oder eine Seite aus dem Netz beilegen, damit die KI auf deinen Fall kommt statt auf den allgemeinen. Ein eingefügter Abschnitt ist der sparsamste Weg, weil du selbst wählst, was nötig ist. Ein PDF geht vollständig hinaus.

Das Guthaben

Jedes neue Konto bekommt ein grosszügiges Startguthaben geschenkt, das jährlich oder auf Anfrage wieder aufgefüllt wird. Wie viel noch da ist, steht bei jedem KI-Knopf und unter «Einstellungen». Nur die KI zehrt daran. Sammeln, an die Wand projizieren, auswerten ohne KI, drucken und ausleiten kosten nichts.

futurino ist aktuell kostenlos, die KI eingeschlossen.

Abschalten

An jeder Klärung lässt sich die KI ausschalten. Dann verschwinden ihre Knöpfe, und es geht nichts hinaus. Wer sie nie will, stellt das in den Einstellungen ein.

6. Konto, Ablage und Einstellungen

Wofür ein Konto

Ein Konto brauchst du, um die Gedanken aufzubewahren und auf mehreren Geräten zu öffnen, für KI-Unterstützung, für die weiteren Werkzeuge sowie für die Mitwirkung einer Gruppe. Ohne Konto bleibt alles im Speicher deines Browsers, auf diesem einen Gerät.

Meine Klärungen

Unter «Meine Klärungen» liegt alles beieinander, was du begonnen hast, ganz gleich mit welchem Werkzeug. Jede Zeile lässt sich öffnen, weiterführen oder entfernen. Mit «Auswählen» gehen mehrere auf einmal.

Bereiche sind die grossen Fächer: eine Schule, ein Mandat, ein Projekt. Eine Klärung liegt in höchstens einem Bereich. Schlagwörter liegen quer dazu, bis 8 an einer Klärung und bis 200 im ganzen Arbeitsraum. Ein Schlagwort, das an keiner Klärung mehr hängt, verschwindet von selbst.

Einstellungen

Dort stehen das Guthaben, die Wahl des Sprachmodells, die Teilnahmegrenze für deine Sitzungen, die Farbwahl und der Weg, das Konto samt allem zu löschen. Das Löschen verlangt deine Abschrift des Wortes, denn es ist nicht rückgängig zu machen. Ohne Konto steht dort nur die Farbwahl; alles andere gehört zu einem Konto.

7. Was am Ende herauskommt

Das Gesamtbild

Es legt alles nebeneinander, was in einem Entscheid zusammengekommen ist: Bedingungen, Kriterien, Möglichkeiten, Offenes, die Rechnung, die Neigung und die Lücken. Vier Wege führen hinaus, nämlich die Schau am Bildschirm, der Druck, eine Word-Datei und eine Folienfolge für den Beamer. Word und Folien entstehen auf deinem Gerät; ohne Konto verlässt dabei kein Wort dein Gerät.

Der Bericht

Der Bericht ist die Endform einer Klärung, zum Ausdrucken und Weiterreichen. Er nennt, was fehlt, statt die Lücke zu füllen: Ein Bericht, der Unbearbeitetes weglässt, sieht vollständig aus und ist es nicht. Namen und Merkmale der Teilnehmenden stehen nie darin.

Seit Fassung 1.13.0 zeigt er auch die Auswertung einer Runde, also die Bündelung zu Themen und die Kategorien mit ihren Zahlen und Beispielen. Darüber steht, was die Gruppe geschrieben und was die KI geordnet hat. Sind nach der Auswertung noch Beiträge eingegangen, sagt er das mit ihrer Zahl.

Ein PDF

Über das Druckmenü des Browsers, dort «Als PDF sichern». Der Druckstil räumt die Bedienelemente weg.

8. Deine Daten

Ohne Konto bleibt der Entscheid auf deinem Gerät im Speicher deines Browsers. Mit Konto liegen deine Daten verschlüsselt in einer Datenbank auf dem Server in der Schweiz.

Nicht verschlüsselt sind die Anmeldeadresse, die Namen deiner Bereiche, die Zeitpunkte und die Angaben eines Auftritts (Firmenname, Untertitel, Adresse, Logo). Nach Bereichsnamen wird sortiert und gefiltert; wer seine Kundschaft im Bereichsnamen führt, hat sie damit im Klartext in der Datenbank. Den Auftritt wertet der Betrieb aus, um zu wissen, wie häufig er genutzt wird. Schlagwörter und die Namen deiner Vorlagen sind verschlüsselt.

Eine Ausnahme ist die KI, und sie braucht ein Konto. Fragst du sie, geht der Text, der dir vor dem Absenden gezeigt wird, an Claude von Anthropic. Ein beigelegtes PDF geht vollständig und unverändert mit; seinen Inhalt zeigt futurino vorher nicht an.

Deine Mailadresse wird nie an Dritte weitergegeben. Mail bekommst du beim Anlegen des Kontos und danach das, was du selbst auslöst, etwa ein neues Passwort. Im Ausnahmefall schreibt dir der Betrieb zu deinem Konto, zum Beispiel vor einer Sperre. Bei jeder Kontoeröffnung erhält der Betrieb eine Meldung mit der Adresse; das steht in der Datenschutzerklärung.

Das Konto lässt sich vollständig löschen, mit allem, was daran hängt. Der Weg steht in den Einstellungen.

9. Wenn etwas nicht geht

Das Netz fällt aus

Dafür gibt es das Notfallpaket. Es entsteht aus dem Prozessplan und wird vor der Veranstaltung ausgedruckt; im Ausfall lässt es sich nicht mehr erzeugen. Auf dem Papier stehen die vorbereiteten Fragen, und ihr arbeitet ohne Strom weiter. Was auf Papier zusammenkommt, lässt sich nachher von Hand nacherfassen und steht im Bericht als nachträglich erfasst gekennzeichnet.

Der Code funktioniert nicht

Prüfe drei Dinge. Läuft die Sitzung noch, oder hast du «Neue Beiträge sperren» gedrückt? Ist die Teilnahmegrenze erreicht? Und tippt die Person wirklich auf futurino.ch/da? Der Code gilt nur für diese eine Sitzung.

Niemand sieht die Beiträge

Das ist beim Blitzlicht und bei der Ratingkonferenz der Normalfall. Dort werden fremde Beiträge erst sichtbar, wenn du «Beiträge sichtbar machen» drückst oder wenn die Person selbst abgegeben hat. Welches Werkzeug wie verfährt, steht oben im Kapitel über die Werkzeuge.

Die Zahlen der Auswertung stimmen nicht mehr

Eine Auswertung gilt für den Stand, auf dem sie gerechnet wurde. Sind danach Beiträge eingegangen, steht ein Hinweis mit ihrer Zahl darunter, und im Bericht ebenfalls. Werte neu aus, wenn sie mitzählen sollen.

Die Wandanzeige wirkt unruhig

Sie rechnet ihre Grösse beim Laden einmal aus und danach nur noch, wenn sich der Inhalt ändert. Bewegt sie sich trotzdem, hilft ein Nachladen des Wandfensters. Die Leiste am oberen Rand verschwindet nach drei Sekunden ohne Mausbewegung; das ist Absicht.

Etwas anderes

futurino ist in Erprobung. Fehler, Ausfälle und Datenverlust sind möglich; bewahre von wichtigen Entscheiden eine eigene Kopie auf. Wer einen Fehler findet, meldet ihn über die Adresse im Impressum.

10. Die Wörter, die futurino benutzt

Klärung
Der Sammelbegriff für alles, was du hier beginnst, ganz gleich mit welchem Werkzeug. Auch dann, wenn am Schluss kein Entscheid steht.
Runde
Alles, was eine Gruppe unter einem Code bearbeitet, vom Beitritt bis zum Abschluss. Eine Runde hat einen oder mehrere Schritte.
Schritt
Ein Werkzeug innerhalb einer Runde, etwa ein Brainstorming. Nach dem Abschluss eines Schritts kann die Leitung mit demselben Code ein nächstes Werkzeug starten und dabei Beiträge übernehmen. Niemand muss neu beitreten.
Ablauf
Die Folge der Schritte einer Runde, zum Beispiel Brainstorming, dann Punkte verteilen. Er steht in der Leitungsansicht über der Runde und im Bericht.
Vorlage
Ein gespeicherter Ablauf, den du für eine neue Runde wieder startest. Drei Beispiele liegen bereit; eigene legst du unter «Abläufe» an oder sicherst sie aus einer fertigen Runde.
Bereichsbericht
Ein Bericht über mehrere Klärungen eines Bereichs, in der Bereichsverwaltung oder unter dem Filter der Liste. Er lässt sich drucken und als Word-Datei sichern.
Sitzung
Der offene Zugang zu einer Klärung, solange die Gruppe beitreten und antworten kann. Sie hat einen Code und ein Ende.
Bedingung
Ein hartes Kriterium. Was es verletzt, fällt weg.
Abwägung
Ein weiches Kriterium. Es macht eine Möglichkeit besser oder schlechter, schliesst aber nichts aus.
Bereich
Ein grosses Fach für deine Klärungen, etwa ein Mandat oder eine Schule. Eine Klärung liegt in höchstens einem.
Schlagwort
Eine freie Marke quer zu den Bereichen. Bis 8 an einer Klärung und bis 200 im Arbeitsraum.
Zusammenlegen
Ähnliche Nennungen gemeinsam darstellen, von Hand oder mit KI. Der Regler bestimmt, wie stark verdichtet wird: nah am Wortlaut oder zu wenigen Themen mit gezählten Nennungen. Gelöscht wird dabei kein Beitrag; die Originale bleiben in jeder Gruppe lesbar. Früher hiessen die beiden Enden des Reglers «Bündeln» und «Auswerten».
Gesamtbild
Die Zusammenschau vor dem Entscheid, mit der Lückenliste am Schluss.

futurino · Fassung 1.51.0 · Diese Seite gehört zu dieser Fassung. Bei jeder Lieferung wird geprüft, dass die genannten Knöpfe und Seiten existieren. Ob jeder Satz stimmt, prüft das nicht; findest du einen Fehler, schreib an info@futurino.ch.